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"Nachlegen" beim 1. FC-TSG Königstein

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Im September 2007 erhielt der 1. FC-TSG Königstein von der gemeinnützigen Carls Stiftung die Möglichkeit, alle damals 16 Mannschaften des Vereins mit einheitlichen Trikotsätzen auszustatten und somit speziell der bekannt guten Jugendarbeit des Vereines neue Impulse zu geben. Mittlerweile laufen die über 320 Kinder und Jugendlichen in der dritten Saison bereits mit Brustreklame der Carls Stiftung über die Fußballfelder der Region und wurden öfters interessiert darauf angesprochen, was es denn mit dem bunten Logo der Stiftung auf sich habe.

 

Im Herbst 2009 waren jedoch nach über zweieinhalb Jahren erste Verschleißerscheinungen an der Trikotage zu erkennen und da neuerdings auch der Mädchenfußball beim 1. FC-TSG boomt, war es der Carls Stiftung ein Bedürfnis hier noch einmal "nachzulegen" und vor allem die kickenden Girls mit einer Trikotspende zu unterstützen, damit auch diese im einheitlichen Vereinsdress auf Torejagd gehen können. So standen Stiftungsgründerin Ursula Carls und ihr Stiftungsmanager Jörg Christmann am vergangenen Samstagmorgen plötzlich mit einem Scheck über 2.000,- € im neuen Vereinsheim des FCK, um diesen an die Vereinsführung um den Vorsitzenden Jörg Pöschl zu überreichen und sich gleichzeitig auch mal ein Bild vom Neubauprojekt des Vereines zu machen.

 

Da hatte sie sich denn auch gleich den richtigen Tag ausgesucht, denn im Laufe des Samstages waren wieder mehr als 15 Mitglieder und Freunde des Vereines uneigennützig am Werk, um dem Vereinsheim den letzten Außenanstrich zu geben, die Toiletten zu fliesen oder den Vereinsraum auszuspachteln. Seit mehreren Monaten nun trifft sich die große Fußballerfamilie jeden Samstag, um Hand anzulegen und so sind allmählich schon über 2.500 Stunden der physischen Eigenleistung zusammen gekommen, die sich am Ende des Projektes auf über 3.500 Stunden summiert haben.

 

So hofft man denn auch, dass die letzten Bauarbeiten Anfang Dezember erledigt sind und man dann endlich Einzug ins neue Domizil feiern kann. Ursula Carls jedenfalls hat versprochen, dass sie im Frühjahr nochmal vorbeikommen wolle um das Gebäude nach der endgültigen Fertigstellung zu besichtigen. FC-TSG-Chef Jörg Pöschl dankte für die nochmalige Zuwendung und fügte mit einem Schmunzeln an, dass sie dann selbstverständlich auch mal ohne Scheck sehr gerne gesehen und jederzeit willkommen wäre.